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Hier könnt ihr sehen, was wir schon alles gemacht haben.

Besuch der Diensthundeführerstaffel in Walldorf

(Januar 2011)

Unser letztes Treffen führte uns an den Stadtrand von Walldorf.
Wir waren zu Gast bei der Polizei-Hundestaffel. In einem kurzweiligen Vortrag wurde uns allerlei Wissenswertes über die Polizeihunde erzählt. Angefangen von der Auswahl der Hunde über ihre Ausbildung und ihre Arbeit bis hin zu ihrem „Privatleben“ in den Familien ihrer Hundeführern.
Im Anschluss zeigten uns dann 4 Hunde ihr Können. Ein perfekter Grundgehorsam und absolutes Vertrauen zu ihrem Hundeführer zusammen mit einem ordentlichen Maß an Sportlichkeit ist die Grundvoraussetzung. Dies durften wir zu Beginn bestaunen. Mühelos wurden Hindernisse überwunden.
Danach war ein Drogenspürhund an der Reihe und zeigte Zentimeter genau an, wo in einem Auto Rauschgift versteckt war.
Als nächstes versteckte ein Polizist seinen Schlüssel auf einer großen Wiese. Ob er ihn je wieder findet? Keine Problem: Seine Hündin zeigte ihn nach kurzer Suche präzise an.
Die letzte Vorführung gefiel uns fast am Besten: Sie gab uns einen Einblick, wie die Ausbildung der Hunde heutzutage stattfindet: Mit Spiel und positiver Belohnung.
Im Anschluss durften wir die Unterbringung der Hunde „im Dienst“ sowie die Polizeiautos der Hundestaffel besichtigen – und wer wollte, durfte auch einmal Probesitzen.
Den Abschluss des Tages bildete nach langer Zeit mal wieder eine gemütliche Gassi-Runde.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Februar 2011)

Auch bei unserem letzten Treffen waren wieder viele unserer Mädels mit von der Party.
Wir Betreuer hatten diesmal einen ruhigen Nachmittag geplant, bei dem vor allem das Beisammensein im Vordergrund stand.
Nachdem wir uns alle wie immer um 14.00 Uhr im Tierheim getroffen hatten, konnten unsere Kids erst mal in Ruhe durchs Tierheim gehen und schauen, welche Tiere neu waren oder welcher unserer Schützlinge ein neues Zuhause gefunden hatte.
Während die Kids im Anschluss ein neues Plakat für unsere Pinnwand gestalteten, fuhren wir Betreuer schnell zum Einkaufen, um anschließend mit unseren Mädels eine leckere vegetarische Spargelpizza backen zu können.
Kaum mit den Einkäufen wieder zurück im Tierheim, standen unsere Mädels auch schon hungrig in den Startlöchern. Der Teig war schnell belegt und die Pizza im Ofen.
Nachdem wir in gemütlicher Runde gegessen hatten, machten wir uns auf, mit einigen unserer Tierheimhunden Gassi zu gehen, was sowohl wir Zweibeiner, wie auch die Vierbeiner wieder sehr genossen...

Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(März 2011)

Sehr zahlreich und bei schönem Wetter traf sich die TSJ an diesem Tag im Tierheim.
Heute wollten wir mehr über ein Tier erfahren, mit dem die meisten der Kids bis zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht viel zu tun hatten: die Farbratte. Hierfür hatten wir die ehrenamtliche Tierheimmitarbeiterin und Farbrattenexpertin Jutta Knauber zu Besuch, die sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hatte, diesen Termin mitzugestalten.
Zuerst einmal durften die Jugendlichen einen sehr interessanten und informativen Vortrag über Farbratten und deren artgerechte Haltung hören. Nachdem wir ebenfalls einen Kurzfilm zum Thema angeschaut hatten, machten wir Bekanntschaft mit zwei von Juttas Tieren.
Bei den Kids konnte man sofort beobachten, dass sie zum Teil sehr unterschiedlich reagierten; manche zu Beginn eher zurückhaltend und etwas ängstlich, andere schon etwas offener... Doch nachdem wir einige Zeit mit den Vierbeinern verbracht hatten, merkten alle relativ schnell, dass es sich um sehr intelligente und oft auch verschmuste Tiere handelt, vor denen man sich definitiv nicht zu ekeln braucht... Mittlerweile traute sich auch jeder sie zu streicheln, einige nahmen sie sogar auf den Arm und konnten sich kaum noch von ihnen trennen... Durch ein Quiz zum Abschluss wurde auch deutlich, wie viel die Kids inhaltlich von diesem Thema mitgenommen hatten, was uns sehr freute!
Im Anschluss an das Farbratten-Thema gestaltete die Tierschutzjugend neue Steckbriefe. Hier durfte natürlich auch ein kleines “Foto-Shooting” nicht fehlen, bei dem sehr schöne und tierische Bilder zustande kamen.
Danach blieb zwar nicht mehr ganz so viel Zeit, aber für das allzeit beliebte Gassigehen reichte es aus und so genossen wir mit den Tierheimhunden und bei viel Geplauder noch ein wenig die milden Temperaturen!

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Tom-Tatze-Tierschutzjugend on Tour

(April 2011)

Am 30. April stand für unsere TSJ wieder einmal ein spannender Ausflug auf dem Programm - ein Agilityturnier des VdH Ludwigshafen. Wir trafen uns zur gewohnten Zeit am Tierheim und nachdem schließlich alle Kids eingetrudelt waren, konnte es auch schon losgehen!
An unserem Ziel angekommen, schauten wir uns erst einmal ein bisschen gemeinsam um. Für die Hunde und ihre Begleiter war ein eingezäunter Parcours auf einer großen Wiese aufgebaut worden, der viele unterschiedliche Hindernisse, zwei Tunnel und einen Slalom enthielt. Außerdem hatten alle Teilnehmer ihre Zelte in der Umgebung aufgeschlagen und verfolgten das Geschehen von allen Seiten. Leider sahen wir bei unserer Ankunft zunächst nur das Ende eines Durchlaufs, und im Nachhinein folgte eine kleine Pause zum Umbauen des Parcours.
Doch das machte uns überhaupt nichts aus, denn wir hatten uns ein schönes Plätzchen in der Sonne gesucht, und bekamen praktischerweise zur Einführung kurzen Besuch von einer Agility-Expertin, die selbst mit ihrem Hund am Turnier teilnahm. So hatten alle die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um z.B. das Regelwerk besser zu verstehen. Außerdem hatten die Kids einige Hunde um sich herum, die sie streicheln durften - was natürlich nie fehlen darf - und später erfolgte die sogenannte Begehung des Parcours, bei dem sich die Hundeführer einen Überblick über ihren Laufweg verschaffen konnten.
Nach der Pause und einer neu gestalteten Strecke ging es nun mit interessanten Darbietungen weiter. Man konnte starke Unterschiede nicht nur in den Leistungen der Hunde erkennen, sondern auch im Umgang und den Führungsqualitäten ihrer Herrchen. Manche Hunde waren wesentlich schneller als andere, was allerdings nichts mit den Größenunterschieden zu tun hatte, sondern u.a. mit ihrer Beweglichkeit, ihrem Geschick und der Koordination. Die Hundebesitzer hatten daher jeweils zu entscheiden, auf welche Art der Parcours für ihren Hund wohl am sinnvollsten zu durchlaufen sei - mit weniger Geschwindigkeit und dafür sehr sauberer Ausführung, um Strafsekunden oder Verweigerungen zu vermeiden oder in einer schnelleren Ausführung und somit aber auch einem erhöhten Risiko Fehler zu begehen...
Alles in allem kann man sagen, dass es mal wieder ein gelungener Ausflug war, den wir in ähnlicher Form bestimmt noch einmal wiederholen werden! Zwar musste er leider wieder vieeel zu früh enden, doch das hatte an diesem Tag auch etwas Gutes: wir konnten im Gegensatz zu den Turnierteilnehmern gerade noch dem Regen entkommen und blieben trocken ;)

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Agility - Teil 2

(Mai 2011)

Bei unserem Treffen im Mai traf sich die Tierschutzjugend im Tierheim. Für diesen Termin war angedacht, den letzten Ausflug zum Agility-Turnier “praktisch auszuwerten”, indem sich die Kids selbst einmal dieser Aufgabe stellten.
Zunächst überlegten wir gemeinsam - nachdem alle eingetrudelt waren und sich umgeschaut hatten - welche Materialien für den Aufbau eines Parcours am besten geeignet wären und hatten schnell einige Dinge zusammengesucht, wie Holzstäbe und Gestelle für die Sprünge, einen Tunnel, Autoreifen für Slalom etc.
Anschließend ging es dann daran den Parcours sinnvoll aufzubauen. Es war zum Beispiel wichtig zum Einstieg nicht gleich alle Sprünge hintereinander anzuordnen und die Höhe niedrig zu halten, um die Hunde nicht zu überanstrengen.
Nachdem wir schließlich zufrieden mit unserem Aufbau waren, kamen nun auch die Vierbeiner ins Spiel. Sie sollten sich erst einmal an die Gerätschaften gewöhnen. Daher ließen wir sie zunächst selbstständig die Umgebung erforschen und machten derweil unsererseits eine Begehung des Parcours, um die Laufwege möglichst geschickt zu gestalten.
Nachdem sich Mensch und Hund nun mit dem Parcours vertraut gemacht hatten, wurden die Kids in Gruppen mit je einem Hund eingeteilt. So konnten sie sich auch untereinander beobachten, voneinander lernen und sich gegenseitig verbessern. Natürlich gab es Hunde, die mehr mit Agility anfangen konnten, und andere, bei denen dies noch nicht der Fall war.
Daran erkannten die Kids umso mehr, wie enorm wichtig die kommunikativen und methodischen Fähigkeiten des Hundeführers und die Beziehung zu seinem Hund waren. Es gab immer wieder einige Erholungspausen, nach denen die Hunde auch die Gruppen wechselten. Somit hatte jeder einmal die Möglichkeit mit unterschiedlichen Typen zu arbeiten und die individuellen Charaktere der Hunde besser kennenzulernen.
Insgesamt machte es trotz kleinerer und größerer Schwierigkeiten am Ende doch allen Spaß, jedoch lernten die Kids an diesem Tag auch, dass der richtige Umgang mit dem Hund sehr situations- und typgebunden ist.
Zum Abschluss hieß es nach der anstengenden physischen und psychischen Arbeit für alle nochmal Gassi gehen. So liefen wir in einem gemütlichen Tempo noch ein wenig am Wasser entlang und tauschten uns über die gemachten Erfahrungen aus, während die Hunde sich nun eeendlich beim Plantschen und Spielen austoben durften - wir waren ganz erstaunt wie gut das nach unserem Training noch ging.

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Welches Futter mag ein Kaninchen?

(Juni 2011)

Was haben Kamille, Hirtentäschelkraut, Wiesenknopf, Schafgarbe, Löwenzahn, Haselnuss, Gras, Breit- und Spitzwegerich gemeinsam?
Genau – alle eignen sich hervorragend als Kaninchenfutter und sind in der Umgebung um das Tierheim zu finden.
Diese Erkenntnis haben unsere TSJ – Kids bei unserem heutigen Treffen gemacht. Mit Picknickausrüstung, guter Laune und tierischer Begleitung sind wir losgezogen und haben uns eine schöne Wiesen am Waldrand ausgesucht und dort unsere Picknickdecke ausgebreitet. Nach einer kleinen Stärkung stand zunächst ein Spiel auf dem Programm: Erst verknoten, dann wieder entknoten – es war manchmal ziemlich verzwickt, doch dank guter Absprachen konnten wir uns immer wieder befreien.
Danach machten wir uns auf die Suche nach frischem Grün für die Kaninchen. Zunächst gab es eine kurze Einweisung wo gesammelt werden konnte: Nicht am Wegrand – oft sind sie Hundetoilette, nicht auf/ an Feldern – es ist das Eigentum der Bauern und möglicherweise gespritzt, nicht neben befahrenen Straßen wegen der Feinstaubbelastung und natürlich nicht im Naturschutzgebiet. Mit Hilfe von Bildtafeln, die den Kids zeigten, welche Pflanzen sich als Futter eignen, zogen die Kids los und nach kurzer Zeit war die Tasche voll mit den oben genannten Leckereien. Wir beurteilten anschließend das Futter gemeinsam und sortierten noch das ein oder andere aus, was sich fälschlicherweise eingeschlichen hatte. Dann machten wir uns auf den Rückweg.
Zurück im Tierheim gingen wir gleich zu den Kaninchen und testeten, ob unser Sammelsurium ankam. Zur Freude der Kids können wir sagen: Ja, es schmeckt. Binnen kurzer Zeit war unser gesammeltes Futter verdrückt und unser Treffen zu Ende.

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Tag der offenen Tür im Tom-Tatze-Tierheim

(Juni 2011)

Auch in diesem Jahr bereicherten die TSJ – Kids das Angebot beim Tag der offenen Tür durch ihre Cocktails. Ob fruchtig, erfrischend, exotisch, süß oder herb – für jeden Geschmack war etwas dabei. Mit Feuereifer mixten die Kids die Cocktails und verzierten sie mit Fruchtspießen oder Obststücken.
Auch für die Tombola waren die TSJ – Kids aktiv. Der Losverkauf war unsere Aufgabe und auch diese lösten die Kids erfolgreich. Bis zum Ende des Fests waren alle Lose verkauft – und unsere Kids glücklich ihren Beitrag für das Tierheim geleistet zu haben.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Juli 2011)

Unser letztes Treffen vor den Sommerferien stand unter dem Motto Familientag: Auch Eltern und Geschwister der TSJ – Kids waren eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde standen kleine Spiele auf dem Programm, an denen nicht nur die Kids freudig teilnehmen. Eltern mit Kindern, Eltern gegen Kinder – wir waren überrascht welcher Ehrgeiz manchmal zu Tage kam, doch immer stand der Spaß im Vordergrund.
Bei der anschließenden Tierheim-Führung konnten die Kids zeigen, was sie schon alles über das Tierheim wussten und dennoch auch wieder Neues erfahren. Für die Eltern ergaben sich nicht nur neue Erkenntnisse über das, was ihre Kids bei der TSJ so alles erfahren, sondern auch Einblicke in den Alltag eines Tierheims und die Arbeit eines Tierschutzvereins. So begleiteten auch rege Gespräche das anschließende Vesper. Besonders die selbst gemachten Frischkäse-Variationen kamen gut an und einige Eltern waren sehr an den Rezepten interessiert. Zu guter Letzt gab es die neuen Termin, damit es auch nach den Ferien mit der TSJ weiter geht.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(September 2011)

Das Motto unseres heutigen Treffens stand unter dem Motto: „Was gibt´s Neues im Tom – Tatze –Tierheim?“
Über die Sommerferien hat sich einiges im Tierheim verändert – Tiere wurden vermittelt, andere sind neu aufgenommen worden und so wollten unsere Kids natürlich erst einmal wissen, was aus ihren Lieblingen geworden ist und welche Geschichte hinter den Neulingen steckt. Nachdem wir diese Fragen geklärt hatten, stand eine Spielrunde auf dem Programm. Neben dem immer wieder beliebten Toaster – Spiel, testeten wir noch zwei weitere Spiele. Dann standen wieder die Tiere im Vordergrund und wir machten bei dem schönen Wetter einen kleinen Spaziergang mit Hunden. Zwar konnten uns an diesem Tag nur zwei Hunde begleiten, was aber kein Problem war. Unser „TSJ – Hund“ Limbo hatte einen guten Tag und lies sich geduldig von den Kids zu kleine Tricks auffordern: Pfötchen geben, Männchen machen, durch die Beine laufen, drehen, versteckte Dinge suchen, usw. Klar, war die Begeisterung bei den Kids groß und viele wollten wissen, wie ein Hund so etwas lernt. Dass es sich dabei nur um Dinge handelt, die der Hund von sich aus angeboten hat, positiv verstärkt durch einen kleinen „Klick“ mit dem Klicker, überraschte die Kids schon sehr. Zurück im Tierheim bekamen die Tierheimkatzen noch Streichel- und Spieleinheiten ehe auch dieses Treffen zu Ende ging.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(November 2011)

Winterfütterung der Vögel

Die Tage werden kürzer, die Nächte immer länger und die Temperaturen fallen: Es wird Winter. Diese Jahreszeit ist besonders für Wildtiere nicht leicht. Die niedrigen Temperaturen zehren an ihren Kräften, das Nahrungsangebot ist aber stark eingeschränkt. Bei vielen Menschen bricht nun die Tierliebe durch und sie beginnen mit der Winterfütterung – vor allem für Vögel. Aber ist dies überhaupt sinnvoll? Dieser Frage gingen unsere TSJ – Kids heute nach.
Um Aufschluss zu erhalten, schauten wir einen kurzen Film an. Wir erfuhren, dass die Winterfütterung tatsächlich Sinn machen kann, wenn man einige Regeln beachtet. So sollte man zum Beispiel erst mit der Winterfütterung beginnen, wenn Schnee und Frost den Zugang zum natürlichen Nahrungsangebot verwehren. Hat man dann aber einmal angefangen, muss man die Fütterung bis zum Frühjahr durchziehen. Des Weiteren erfuhren wir, dass es wichtig ist, ein vielfältiges Futter anzubieten – entsprechend dem natürlichen Speiseplan der Vögel. So sollte eine bunte Mischung aus Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Hanfsamen, Haferflocken, Erdnüssen, Grassamen, o.ä., Rosinen, etwas Fett und gerne auch mal ein Apfel angeboten werden. Wer sich nicht davor ekelt, kann mit Insektenlarven den Fleischfressern unter den Vögeln einen besonderen Leckerbissen anbieten.
Nun galt es, das neu Gelernte in die Tat umzusetzen – wir bastelten Futterglocken aus Tontöpfen. Zunächst machten wir uns auf den Weg ein paar Äste zu sammeln. Diese ergaben die Sitzstangen an unseren Futterglocken. Es war gar nicht so einfach, sie an den Tontöpfen zu fixieren. Im nächsten Schritt ließen wir Kokosfett schmelzen, dann stellte jedes Kind seine individuelle Futtermischung zusammen und gab sie mit dem Fett in den Tontopf. Nun mussten wir nur nach warten bis das Fett wieder fest wurde (diese Zeit nutzen wir für Spiel- und Schmuserunden mit den Tierheimkatzen…) und fertig waren unsere Futterglocken. Da das Wetter im Moment eh noch viel zu warm war, entschieden wir uns dafür, die Futterglocken nicht aufzuhängen, sondern beim Tieradvent zum Verkauf anzubieten. Wie es scheint, haben wir gute Arbeit geleistet: Es wurden alle Futterglocken verkauft!
(Für diesen Bericht gibt es keine Bilder.)