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Wir suchen ein Zuhause.

Die folgenden Kleintiere stellen eine Auswahl der Tiere dar, die sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Tom-Tatze-Tierheim befanden.

Wichtiger Hinweis: Bitte bedenken Sie, dass die angegebenen Charktereigenschaften sowie gegebenenfalls der medizinische Status der Kleintiere lediglich unsere persönliche Meinung darstellen, wie sie sich aus unseren Erfahrungen mit dem Tier während seines bei uns bilden. Schon das Umziehen eines der Tiere in das neue Zuhause oder der Umgang mit neuen Besitzern und deren Umfeld kann bestehende Charaktereigenschaften verändern oder neue Krankheiten ausbilden oder gegebenenfalls bestehende verändern. Da wir diese sehr individuellen Umstände nicht vorhersehen können, bitten wir um Ihre Verständnis, dass unsere charakterlichen und medizinischen Beschreibungen zu einem Kleintier keine von uns zugesicherten Eigenschaften dieses Tieres darstellen können.

Vermittlungsmodalitäten: Unsere Kleintiere können Sie zu den Öffnungszeiten besuchen und sie kennen lernen. Sollten Sie Interesse an einem unserer Kleintiere haben, so vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin, damit wir die Umgebung sehen, in die eines unserer Kleintiere umzieht. Im Anschluss wird das Kleintier an den Interessenten mit Abschluss eines Tierabgabevertrages und der Zahlung einer Vermittlungsgebühr (siehe unter Tiervermittlung) vermittelt. Auch nach der Vermittlung bleiben wir dann noch mit den neuen Kleintierbesitzern in Kontakt.

Nähere Informationen zu unseren Kleintieren erhalten Sie zu den Öffnungszeiten im Tom-Tatze-Tierheim.

Entnahme und Veröffentlichungen von Bildern oder Textpassagen zu den folgenden Hunden sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Tierschutzvereines Wiesloch/Walldorf und Umgebung e. V. gestattet!

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Bunny und Schlappi

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Das Schicksal geht manchmal seltsame Wege

Ungepflegt und ungewollt kam Anfang Oktober das Kaninchen Bunny ins Tom-Tatze-Tierheim. Wir berichteten bereits an dieser Stelle. Die Mitarbeiter kämpften regelrecht um das Überleben. Die Fehlstellung der Zähne machte diese Aufgabe nicht leichter. Denn kooperativ zeigte Bunny sich nicht. Dann kam völlig unerwartet auch ein weiteres Kaninchen, Schlappi, mit derselben Zahnfehlstellung ins Tierheim. Kurzentschlossen setzen die Mitarbeiter beide Kaninchen zusammen. Zur Überraschung aller war es ruck zuck um die zwei geschehen. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick. Noch schöner war das sofort veränderte Verhalten von Bunny den Mitarbeitern gegenüber. Sie hatte wieder richtig Lust zu leben und das Zähne schneiden sowie die Fellpflege ist gar nicht mehr so schlimm. Schließlich muss auch Schlappi alle vier Wochen seine Zähne schneiden lassen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die beiden zeigen, dass an dem Spruch was dran ist.
Dieses Glück darf man nicht trennen. Nun suchen die Mitarbeiter echte Kaninchen – Profis, die beide zusammen bei sich aufnehmen können. Schlappi ist 7 Jahre alt und Bunny 5 Jahre. Beide Kaninchen benötigen Innenhaltung. Sie müssen regelmäßig und zuverlässig alle 4 Wochen zur Zahnkontrolle und Zahn schneiden. Gerade Zähne schneiden ist nicht einfach und es bedarf einiges an Übung. Die Backenzähne können nur durch einen Tierarzt geschnitten werden. Auch bei der Fellpflege muss sich der neue Besitzer auskennen. Ebenfalls notwendig ist eine genaue Kontrolle, wieviel jeder frisst.
Es wird nicht leicht, für beide zusammen ein neues Zuhause zu finden.  Geht nicht gibt es aber nicht - für die Mitarbeiter und für die beiden Kaninchen. Wer also diese Herausforderung annimmt der bekommt eine echt tierische Love – Story. Weitere Informationen erhalten sie zunächst telefonisch unter: 06227/1057.

Tim und Tom

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Männlich, geb. Sommer 2020.

Wir wurden als ganz ganz kleine Kaninchenkinder einfach in einem Gebüsch auf einem Friedhof ausgesetzt. Zum Glück hat man uns gefunden und hierher ins Tierheim gebracht. Hier durften wir zu stattlichen Kaninchenjungs herangewachsen und suchen nun gemeinsam ein neues Zuhause bei Leute, die Spass daran haben, unser Leben kaninchengerecht, abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Aktuell leben wir in Innenhaltung, freuen uns aber auch, wenn wir ab dem kommenden Frühjahr in ein sicheres Freigehege umziehen dürfen, die Wintermonate müssen wir allerdings noch im Haus verbringen.

Bella und Amar

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Bella (grau) - weiblich, geboren ca. Anfang 2020
Amar (weiß) - männlich, geboren ca. 2017/2018

Auch wenn der Anfang etwas holprig war, wir beiden haben uns hier kennen und lieben gelernt und gehen mittlerweile durch dick und dünn.
Gerade für Bella, die oftmals ängstlich ist, ist Amar der große kleine Beschützer und ihr Fels in der Brandung. Da versteht es sich von selbst, dass die beiden nun auch gemeinsam ein neues Zuhause suchen. Aktuell leben beide in Innenhaltung, können im Frühjahr aber auch gerne in ein schönes Gehege im Freien ziehen.

Christopher und Robin

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Männlich, geboren ca. Mitte 2020

Wenn Kleintiere als Beschäftigung für die eigenen Kinder angeschafft werden und man merkt, wie aufwändig die Haltung von Kaninchen letzendlich wirklich ist, landen sie früher oder später in den Tierheimen.
Uns beide hat man auch unüberlegt angeschafft und nach wenigen Wochen wegen Umzug im Tierheim abgegeben. Nun soll es uns besser ergehen und wir hoffen auf ein Für-Immer-Zuhause bei Kaninchenfans, die Spass haben, uns jungen Hüpfern das Leben abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Aktuell leben wir in Innenhaltung.

Lisa und Keks

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Lisa (schwarz-weiß) - weiblich, geboren ca. April 2020
Keks (grau-weiß) - männlich, geboren ca. Mai 2020

Keks hatte seine Partnerin verloren und kam hierher ins Tierheim, weil man mit der Kaninchenhaltung aufhören und somit kein neues Tier mehr anschaffen wollte. Die einzig vernünftige Entscheidung der Zweibeiner, denn alleine darf kein Kaninchen zurückbleiben!
Glück für unsere Lisa, die hier schon alleine auf einen neuen Kumpel wartete, vom Alter her passten sie perfekt zusammen, beide noch kein Jahr alt. Da beide schon in Außenhaltung leben, wäre es schön, wenn sie auch direkt wieder in ein tolles neues Freigehege ziehen könnten.

Bartagame

Ein Sonntag mit Herausforderung

Es ist Sonntag, der 8.11.2020. Morgens um 8 Uhr beginnt der Dienst der Mitarbeiter und alles scheint völlig normal. Dann, eine Stunde später, wird ein Körbchen draußen bei den Freigänger-Katzen des Tierheims gefunden. Zwei Bartagamen sitzen in der Novemberkälte drin. Diese Tiere, die Wärme lieben und zum Überleben brauchen, sind ausgesetzt, mitten im Gebüsch, obwohl die Tierheimmitarbeiter längs da sind. „Es ist für uns immer völlig unverständlich, wenn so etwas passiert.“ Tierheimleiterin Karin Schuckert nahm sich den beiden an und verstand auf den ersten Blick sofort. Es waren Gliedmaßen und Schwänze bei beiden angefressen. „Sie sind wohl zusammengehalten worden. Wir sind ein kleines Tierheim. Ohne Absprache und gleich zwei dieser durchaus interessanten Tiere ist eine Aufnahme für uns eine Herausforderung.“ Diese Tiere benötigen ein Terrarium von mindestens 150x80x80cm Größe. Dazu eine Beleuchtung mit UVB für den Knochenaufbau und Wärme. Sand, Klettersystem, Versteckmöglichkeiten gehören zu einer artgerechten Inneneinrichtung. „Wir hatten all das nur für ein Tier da. Auch Nahrung für sie haben wir nicht immer vorrätig. Sie benötigen Heimchen, Grillen, Schaben, … und nur wenig Grünfutter. Improvisieren gehört für uns mit zum Alltag.“  Für die zweite Bartagame wurde dann aber gleich Montag ein neues Terrarium gekauft mit allem was dazugehört. „Insgesamt haben wir nun 500€ investieren müssen.“ Katharina Hambsch, Tierpflegerin, ärgert neben den finanziellen Ausgaben besonders, dass man sich seinen Haustieren auf so unfaire Weise entledigt. „Bartagamen sind durchaus faszinierende Tiere. Sie sind tagaktiv, schnell handzahm und, wenn man die Grundlagen beachtet, auch einfach in der Haltung. Diese Tiere werden bis zu 15 Jahren alt. Das muss man eben auch bedenken. Unsere beiden sind etwas zu dünn und ihre Wunden müssen noch heilen.“ Die Tierheimmitarbeiter hoffen auf Liebhaber dieser Tiere, damit sie bald in ein neues Zuhause umziehen können.  
Informationen erhalten Interessierte zur Zeit zunächst telefonisch unter: 06227/1057

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Kanarienvogel Happy

Aktuell ist mein Alltag eigentlich kein Grund, wirklich happy zu sein, denn ich sitze hier im Tierheim ganz alleine in einer großen Voliere!
Ich kam als Fundtier hierher, vermisst hat mich bis heute noch niemand, deshalb ist es nun an der Zeit für mich, ein neues Zuhause und neue Kumpels zu suchen.

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