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Hier könnt ihr sehen, was wir schon alles gemacht haben!

Vielleicht habt auch ihr Lust, bei uns dabei zu sein? Wäre schön!

Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Januar 2013)

Passend zu den eisigen Temperaturen hatte unser heutiges Treffen das Thema Winterfütterung von Vögeln als Schwerpunkt. Zuvor durften sich die Kids noch einen Überblick verschaffen, was sich über die Weihnachtspause so alles im Tierheim verändert hatte. Dann starteten wir mit einer Runde Tabu, wobei die Karten alle etwas mit dem Thema des heutigen Treffens zu tun hatten. Da wir uns bereits im letzten Winter schon einmal damit auseinandergesetzt hatten, kamen die Kids schnell auf Winterfütterung. Kurz wurden die zentralen Punkte noch einmal wiederholt, wobei unsere „alten Hasen“ ihr Wissen an die „Neuen“ weitergeben konnten. Wer sich nicht mehr sicher war, konnte sein Wissen mit Hilfe der Flyer des Deutschen Tierschutzbundes auffrischen. Nun begann der praktische Teil: Die Mädels stellten Futtermischungen her und befüllten damit Futterglocken, die sie zuvor aus Tontöpfen und Ästen gebastelt hatten. Da dieses Mal jedes Kind seine Futterglocke mit nach Hause nehmen durfte, mussten wir nun noch etwas Zeit überbrücken, bis das Fett wieder erstarrt war. Die Tatsache, dass wir dafür mit den Hunden eine Runde gelaufen sind, kam bei den Mädels wie immer gut an. Zum Abschluss wurden dann noch die Katzen eine Runde gekuschelt, dann war auch dieses Treffen wieder vorüber.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Februar 2013)

Passend zum eher ungemütlichen Wetter am heutigen Tag, stand diesmal ein gemütlicher Mittag im Tierheim auf dem Programm.
Los ging es mit Kennenlern-Spielen, schließlich galt es, drei neue TSJ - Mitglieder herzlich willkommen zu heißen. Da unsere Kids allem Neuen offen gegenüber stehen – so natürlich auch neuen Kids für die TSJ, war der Anfang schnell gemacht. Nun durften sich die Kids wieder einmal als Köche beweisen und vegetarische Pizza backen. Schnell erfüllte der leckere Duft das ganze Tierheim und machte Besucher wie Mitarbeiter neidisch. Die Backpause wurde genutzt, um sich einen Überblick über die Veränderungen bei den Hunden zu machen. Dann ging es ans Pizza-Essen – eine der besten Übungen unserer Kids :-)))))
Der Rest des Treffens wurde mit Spielen, Katzen-Schmusen, einer kurzen Gassi-Runde und ein paar organisatorischen Dingen verbracht – schließlich soll es beim nächsten Mal in die Eishalle zum Schlittschuhlaufen gehen.

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Tierschutzjugend "on Ice"

(Februar 2013)

Für den heutigen Termin hatten wir uns überlegt mit den Kids wieder einmal Schlittschuhlaufen zu gehen. Wir trafen uns zur gewohnten Zeit vor der Eishalle und als alle da waren konnte es auch gleich losgehen - Schuhe ausleihen, schön warm einpacken und ab aufʼs Eis! Die Kids hatten definitiv ihren Spaß, das konnte man sehen: von Fangspielen über das Einüben von Kunststücken bis hin zu Zeitrennen war für jeden etwas dabei. Für eine zwischenzeitliche Stärkung war ebenfalls gesorgt, sodass sich keine Müdigkeit einschleichen konnte. Doch die Ausdauer war ohnehin bei allen so groß, dass es am Ende garnicht so einfach war sie wieder einzufangen. Alles in allem also ein rundum gelungenes Treffen!

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Meerschweinchen

(April 2013)

Am letzten Samstag waren zwei Experten vom Meerschweinchenschutz Rhein-Neckar e.V. zu Besuch und haben unseren Kids alles Wissenswerte über Meerschweinchen näher gebracht. Zu Beginn erklärten uns Britta und Christina – unterstützt von unseren Tierheimmeerschweinchen – welche Rassen es bei Meerschweinchen gibt, wie sie gebaut sind und welche Bedeutung die Pfeiftöne haben, die die Meerschweinchen aussenden. Dass Meerschweinchen sogar einen Pfeifton extra für uns Menschen entwickelt haben, fanden die Mädels besonders interessant. Was er bedeutet – „Futter her“ natürlich. Klar wurde auch geklärt, wie man Männchen und Weibchen unterscheiden kann, denn da man Meerschweinchen nie alleine halten sollte, führen fehlerhafte Geschlechtsbestimmungen leider noch viel zu oft zu ungewolltem Nachwuchs… Immer wieder wurden Bezüge zu den wildlebende Meerschweinchen, welche in den Anden leben, dargestellt. An ihrer Lebensweise lässt sich zum Beispiel ableiten, wie das Gehege für Meerschweinchen gestaltet werden sollte. Groß sollte es sein, damit die Meerschweinchen ihrem Lauftrieb nachkommen können und Häuschen zum Verstecken und Draufklettern muss es haben. Diese wählt man am besten aus Holz, damit die Tiere gleich etwas zum Nagen haben und mit zwei Eingängen. So können sich die Tiere bei Streitereien, die es ja in den besten Familien immer mal wieder gibt, aus dem Weg gehen. Vielen ist es nicht bewusst, dass zu kleine Fenster in den Häuschen oder ungeschickte Abstände bei den Heuraufen zur Todesfalle für die Meerschweinchen werden können: Die Tiere strecken den Kopf durch, bleiben beim Zurückziehen aber mit den Ohren hängen und geraten in Panik. Nicht selten erwürgt sich das Meerschweinchen bei den Befreiungsversuchen dann selbst. Öffnungen sollten daher so groß sein, dass entweder das ganze Tier durch passt oder so klein, dass nur das Schnäuzen rein gesteckt werden kann. Mit Hilfe der Lebensweise der Wildmeerschweinchen erklärten Britta und Christina auch, was man am sinnvollsten füttert. Immer wieder durften sich unsere TSJ – Kids anhand von Geruchsproben selbst davon überzeugen, dass frisches Heu, Obst und Gemüse viel appetitlicher riecht als abgepacktes Körner- und Pelletfutter. Darüber hinaus entspricht es auch viel mehr dem natürlichen Futter und sollte von daher den Speisplan der Meerschweinchen füllen.
Danach hatte unser TSJ noch die Möglichkeit, alles zu fragen, was sie zum Thema Meerschweinchen wissen wollten. Wie alt, schwer, groß werden Meerschweinchen, wie lange dauern Tragezeit und Geburt, wie entwickeln sich Jungtiere, in welchen Gruppen hält man Meerschweinchen am besten, wie arbeitet der Meerschweinchenschutz Rhein-Neckar, und und und. Unsere Experten konnten alle Fragen beantworten.
Dann waren unsere Mädels an der Reihe: Britta und Christina hatten ein kleines Quiz mitgebracht, dass mit einigen veralteten Meinungen zur Meerschweinchenhaltung, die leider immer noch im Umlauf sind, aufräumte – zum Beispiel der Aussage, man kann auch ein Kaninchen und ein Meerschweinchen toll zusammen halten (was man nicht machen sollte!). Unsere Kids hatten bei dem Vortrag gut aufgepasst und konnten so alle Fragen richtig beantworten.
Im Anschluss hatten wir noch etwas Zeit, was dann den Tierheimtieren zu Gute kam: Erst wurden die Katzen gestreichelt, dann durfte ein Teil von den Hunden noch eine Runde Gassi gehen.

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Ein Tag im Tierheim

(April 2013)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und so stand unser heutiges Treffen unter dem Motto „50 Jahre Tierschutzverein Wiesloch/Walldorf“ – schließlich mussten wir unseren Auftritt vorbereiten.
Zunächst machten wir aber eine Runde durch das Tierheim, da es einige Veränderungen gibt oder gab. Wie (leider) immer gibt es neue Tiere im Tierheim, die Kaninchen haben neue Freigehege bezogen und so manch ein Tier, das unsere TSJ – Kids lieb gewonnen haben, wird das Tierheim bald in eine neues Zuhause verlassen. Klar mussten sich die Kids verabschieden. Danach wurde das Tierheim-Team mit einer frohen Botschaft überrascht. Eines unsere Mädchen hat für das Tierheim gesammelt und überreicht eine Spende von 50€, liebevoll in eine Bild verpackt.
Nun startet unser „Wer wird Millionär“ – Jubiläumsquiz. 15 Fragen rund um den Tierschutzverein galt es zu beantworten. Angefangen bei den Aufgaben eines Tierschutzvereins, über die Vorstandschaft und die angeschlossenen Gemeinden bis hin zur Vergangenheit des Vereins. Der erste Joker musste recht bald gesetzt werden, die übrigen verwalteten die Kids so gut, dass sie bei der 1.000.000 Frage noch den wichtigen Telefonjoker übrig hatten. Bei der Frage nach dem alten Tierheim haben sie ihn dringend gebraucht. Kein Wunder, schließlich war zu diesem Zeitpunkt noch keines der Mädchen auf der Welt. Schnell war klar, sie wollten das Tierheimbüro anrufen. Eine gute Entscheidung, schnell wurde eine Antwort genannt unsere Mitarbeiter waren sich zu 100% sicher und natürlich war die Antwort richtig. Der Preis – zwar keine 1.000.000€, aber (gefühlte) 1.000.000 Kalorien in Form von Gummibärchen war schneller verdrückt als gedacht und wir machten uns an die Vorbereitung unseres Auftritts bei der Jubiläumsveranstaltung. Was das genau war, verraten wir nicht – das wird man dann am Freitag sehen. Auf jeden Fall waren die Mädels bei den Vorbereitungen sehr aktiv und auch die Proben verliefen viel versprechend. Man kann also gespannt sein.

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Tierschutzjugend "on tour"

(Mai 2013)

„Schaut mal, das haben wir von unserem Taschengeld gekauft und wollen es dem Tierheim spenden!“, so wurden wir von drei unserer TSJ – Kids am Tor begrüßt. Jede war mit einer großen Tüte voll Hunde-, Katze- oder Kleintierfutter ausgestattet. Zusätzlich hatten sie noch Tiere aus Tonpapier gebastelt. Leider hatten wir keine Zeit, die Spende mit Foto der Übergabe zu würdigen, denn wir hatten es eilig, schließlich mussten wir einen Zug erwischen. Deshalb auf diesem Weg noch einmal ein großes Dankeschön an euch drei!
Wie man an den letzten Zeilen erkennen konnte, stand heute mal wieder ein Ausflug auf dem Plan und zwar zum Thema „Pferd“. Da unser Tierheim für die Unterbringung von Pferden zu klein ist, besuchten wir einen Stall in der Nähe. Zunächst stand ein Fußmarsch von 30 Minuten an. Dank der fünf Hunde, die uns begeleiteten, marschierten die Mädels tapfer und wir kamen rechtzeitig am Bahnhof an. Mit Hunden Bahn zu fahren war für viele der TSJ – Kids ein Erlebnis. An der nächsten Station hieß es aber schon wieder aussteigen und nach weiteren drei Minuten Wanderung waren wir am Ziel. Vor Ort begrüßten uns zwei Pferden und einem Pony (mit ihren Besitzerinnen), die sich das Gelände teilten. Nach einem ersten beschnuppern zwischen Pferden, Kindern und Hunden bekamen die Kids einiges zum Thema Pferdehaltung erklärt und auf Verhaltensregeln im Umgang mit Pferden hingewiesen. Auch hier zeigte sich mal wieder, dass Respekt und Rücksichtnahme vor den Bedürfnissen der Tiere das A und O einer jeden Tierhaltung sind. Da auch Ruhezeiten dazugehören, wollten wir die Pferde nicht die ganze Zeit in Anspruch nehmen und führten noch ein Spiel auf dem Gelände aus, ehe wir uns auf den Rückweg machten. Unsere Bahn kam pünktlich und auch der Fußweg wurde zügig gemeistert – auch wenn das ein oder andere Mädchen gern noch einen Moment länger mit den Hunden spazieren gegangen wäre.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Juni 2013)

Für unser heutiges Treffen standen einige Aufgaben im Tierheim an.
Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen zogen wir zuerst mit einigen Hunden los, um ihnen durch ein Bad im nahegelegenen Bach Abkühlung zu verschaffen. Da sich in letzter Zeit einiges in unserer Gruppe getan hat, mussten wir auch unserer Steckbriefe an der Pinnwand erneuern, damit alle Besucher sehen können, wer alles Mitglied unserer Gruppe ist. Wie wir in unserem vorletzten Bericht geschrieben haben, wurden im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung unsere Wünsche für den Tierschutz vorgelesen. Nun durften wir unsere Wünsche im Tierheim aufhängen. Auf einem großen Plakat am Eingang der Katzenhalle sieht man nun unseren Wunschbaum, geschmückt mit unseren Wünschen. Schön wäre es, wenn möglichst viele uns unterstützen und auch ihre Wünsche an unserem Baum anbringen. Die Wunschkärtchen liegen auf dem Tisch im Eingangsbereich bereit.
Im Anschluss schauten wir uns den neuen Film über das Tierheim an, zu dem wir auch einen Beitrag geleistet haben. Die Kids waren zwar etwas enttäuscht, dass nur die Aufnahme von einem Mädchen zu sehen war, da sie sich alle mächtig ins Zeug gelegt hatten, um tolle Beiträge für den Film zu liefern. Im Großen und Ganzen waren dann aber doch alle stolz, überhaupt zu sehen zu sein.
Am Ende hatten wir dann noch Zeit, um uns intensiver mit den Tierheimkatzen zu beschäftigen. Wir bastelten aus Klorollen, Kartons, leeren Flaschen und Milchtüten Spielzeug für die Katzen. Mit Leckerchen gefüllt stellten wir unsere Bauwerke auf die Probe. Bei einigen Katzen kam unser Spielzeug richtig gut an. Sie stürzten sich die Kartons und angelten mit den Pfoten die Leckerchen heraus. Eine Katze war besonders clever: Sie schmiss die Kiste einfach auf den Boden und alle Leckerchen purzelten heraus. Auch wenn wir nicht alle Katzen mit unserem Spielzeug begeistern konnten – oder einige unserer Kids einfach nicht genug Geduld mitbrachten, den Katzen Zeit zu geben und sie einfach nur zu beobachten – waren sich alle Kids einig, dass sie auf jeden Fall noch einmal Katzenspielzeug basteln wollen. Einige wollten die Ideen auch bei ihren Stubentigern zu Hause ausprobieren.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Juli 2013)

Unser letztes Tierschutzjugendtreffen vor der Sommerpause war ein voller Erfolg! 19 Kinder – so viele wie schon lange nicht mehr – kamen trotz Schwimmbadwetter ins Tierheim um gemeinsam einen schönen Abschluss vor den Ferien zu gestalten. Da wir viele neue Kinder begrüßen durften, starteten wir das Treffen mit einer Tierheimführung. Viele der „Neuen“ kannten das Tierheim bisher nur aus Erzählungen und so erhielten sie einen Einblick in das Tierheimleben, lernten die Bewohner des Tierheims kennen und konnten Fragen stellen. Nun durften die Kinder zu ihren Lieblingen um sie zu streicheln, mit ihnen zu spielen und sich dann von ihnen in die Sommerpause zu verabschieden. Nachdem sich alle Kinder wieder im Gruppenraum versammelt hatten ging es los, die Belohnung der Kids für ihre fleißige Tierschutzarbeit in diesem Jahr vorzubereiten. Alle schnitten fleißig Nektarinen, Äpfel, Trauben und Banen für einen leckeren Obstsalat klein. Als dieser fertig zubereitet war, stellten wir ihn in den Kühlschrank um noch eine Runde Gassi zu gehen. Am Fluss bekamen die Hunde an diesem heißen Tag, dann auch noch ihre verdiente Abkühlung. Nach dem ausgiebigen Spaziergang kamen wir wieder im Tierheim an und alle konnten es kaum erwarten endlich den selbstgemachten Obstsalat zusammen mit Vanilleeis zu essen.
Wir danken unserer Tierschutzjugend für dieses tolle Jahr, wünschen schöne Ferien und freuen uns darauf euch nach den Ferien wieder zu sehen!

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(September 2013)

Endlich sind die Sommerferien rum und es geht wieder los – diesen Eindruck konnte man bei dem heutigen Treffen bekommen. Überpünktlich standen die Kids am Tierheimtor bereit und warteten, dass das Treffen begann. Wie jedes Mal nach den Sommerferien ging es heute vorrangig um das Tierheim und seine Bewohner – schließlich wollten die Kids auf dem neuesten Stand sein, was Abgänge und Neulinge betrifft. Wenn auch bei dem einen oder anderen Mädchen etwas Wehmut auftrat, in der Regel überwog die Freude bei den Berichten von vermittelten Tieren. Mindestens genauso groß war aber auch die Trauer darüber, dass wir unseren Bandit über die Regenbogenbrücke verabschieden mussten. Die vielen Neuzugänge konnten die Kids jedoch recht schnell wieder von der Trauer ablenken. Wie heißen sie, wie alt sind sie, wo kommen sie her, … – nur ein Teil der Fragen, die geklärt werden mussten. Auch das Tierheim selbst war dieses Mal von Interesse - gleicht es im Moment doch einer Baustelle. Bestimmt fragen sich viele, was da gerade gebaut wird. Die TSJ – Kids wissen nun bestens Bescheid: Es wird eine neue Zaunanlage gebaut, die zum einen weniger leicht aufzubrechen ist und zum anderen das Tierheimgelände in mehrere Abschnitte unterteilt, was bei der Vielzahl der Tiere, die inzwischen im Tierheim zu betreuen sind, sehr sinnvoll ist.
Bevor wir den Sonnenschein nutzten (wer weiß, wie oft uns die Sonne in diesem Jahr noch hold sein wird) und mit Hunden Gassi gingen, gestalteten die Kids wieder ein Plakat, dass ab Dezember die Tierheimflure schmücken wird. Im Vorfeld holten sich die Mädels Anregungen bei ihrem Wunschbaum. Nachdem klar war, um welches Tierschutzthema es auf dem Plakat gehen sollte, machten sich die TSJ – Kids in Gruppen daran, Entwürfe anzufertigen. Am Ende waren sie ganz stolz auf ihr Ergebnis und jeder kann nun auf das Plakat gespannt sein. Soviel vorab: Es geht um den respektvollen Umgang mit Tieren!

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Oktober 2013)

„Welches findet ihr am besten?“ Mit dieser Frage startete die heutige Gruppenstunde. In Verbindung mit der Frage testeten unsere TSJ – Mädels Fruchtgummis. Während sich die Gruppe nicht einigen konnte, welches Testobjekt sie auf Platz 1 setzen, kam aus dem Betreuerteam die Aussage, das zweite Fruchtgummi sei mit Abstand das Beste. Zunächst rätselten die Kids noch ein wenig, wie wir uns ohne zu probieren so sicher sein konnten, dann kamen sie auf die Lösung: Es ging nicht um den Geschmack, sondern um die Zutaten! Bei der zweiten Packung handelte es sich um Fruchtgummis, die kein tierisches sondern pflanzliches Geliermittel enthalten. Einigen Mädchen wussten bereits, was Gelantine ist und dass es sich um ein Produkt aus Tierknochen handelt, anderen war das völlig neu. Gespannt waren sie alle auf die pflanzlichen Alternativen und so war die Begeisterung groß, als wir verkündeten, dass wir heute selbst Gummibärchen herstellen – natürlich mit Agar Agar und Pektin. Zunächst wurden drei Gruppen gebildet, da die Küche für alle Kids zu klein gewesen wäre. Während sich immer zwei Gruppen mit den Gummibärchen beschäftigten, durfte die dritte Gruppe Gassi gehen. Kam die Gruppe nach der Runde zurück, wurde gewechselt. Schnell roch es im Tierheim nach Himbeeren, Kokos, Punsch und Honig – entsprechend den Sorten der Gummibärchen. Der Geruch war so lecker, dass die Mädels nicht widerstehen konnten, nach dem Abfüllen der fertigen Masse noch die Töpfe auszuschlecken.
Die Zeit bis zum Auskühlen der Gummiteilchen verbrachten wir bei den Katzen und/oder Kaninchen im Tierheim und erneuerten das Infomaterial im Tierheim. Einige der Kids waren von den Rezepten auch so angetan, dass sie dieses Mal auf das Tiere kuscheln verzichteten und sich lieber die Rezepte abschrieben.
Dann kam die Stunde der Wahrheit und wir testen unsere Kochkünste: Zwei der drei Formen waren toll ausgeliert, bei der dritten Form war die Masse noch zu klebrig (wir verraten nicht, dass hier bei der Zubereitung ein kleines Missgeschick passiert ist :-)). Dafür schmeckten diese Gummiteilchen mit Abstand am besten. Die Variante mit Honig fand wenig Anklang: „Das schmeckt fast wie Lackritz, dass ist eher was für Erwachsene“, so das Fazit der Mädels. Dennoch war die Begeisterung groß und am Ende kein Gummiteilchen mehr übrig. Man konnte mal wieder sehen – es geht auch ohne tierische Produkte!

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(November 2013)

Vor zwei Wochen fand in Stuttgart ein Treffen für Betreuer von Tierschutzjugendgruppen statt, an dem auch zwei unserer Betreuer teilgenommen haben. Im Rahmen des Treffens wurden Erfahrungen und Ideen für Gruppenstunden ausgetauscht. Unter anderem wurden Bastelanleitungen für Katzenspielzeug vorgestellt – der Renner für die Katzen im Reutlinger Tierheim. Klar wollten wir die tolle Idee unseren Tierheimkatzen nicht vorenthalten und so stand heute Katzenspielzeug basteln auf dem Programm. Eifrig beklebte unsere TSJ Kunststoffröhren mit Kokosband und im Nu gab es 10 Minikratzbäume im Tierheim mehr. Einige der Mädels erweiterten ihre Kratzbäumchen mit Spielbällen, die sie aus dem Band fertigten und an den Röhren festknoteten oder kleinen Netzen, so dass man die Röhren auch für Leckerli Such- oder Angelspiele verwenden konnte.
Bevor die Spielzeuge dem Praxistest unterworfen wurden, sollten die TSJ - Mädels erfahren, wie man Spielzeuge richtig einsetzt und warum sie gerade für Tierheimkatzen geeignet sind. Dafür hatten wir Frau Pische, die „Katzenmutter des Tierheims“ eingeladen. Sie erklärte den Mädchen einiges zu unseren Katzen im Tierheim, dann kamen die Spielzeuge zum Einsatz. Unsere Katzen stürzten sich nicht so intensiv auf die Rollen, wie es sich die Mädels erhofft hatten. Sie wurden vorsichtig beschnuppert und kritisch beäugt, einige Katzenkinder verscuhten scih beim Leckerli angeln. Hier mussten unsere Kids mal wieder lernen, dass Tiere nicht auf Knopfdruck funktionieren, schon gar nicht wenn ihr Alltag durch eine große Schar Kinder unterbrochen wird. An einer Stelle war unser Bauwerk aber ein voller Erfolg, wenn auch anders als erwartet. Unser alter Kater Carlos hat sich direkt in die Kokosröhre verliebt, verwendete sie aber nicht als Kratzbaum sondern als Massagebürste! Genüsslich ließ er sich am ganzen Körper damit abreiben und drückte sich sofort wieder dagegen, wenn man etwas nachließ und aufhören wollte. Daher blieben wir etwas länger als geplant bei den Katzen und hatten am Ende nur noch Zeit für ein paar Spiele.

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(November 2013)

Am 1. Dezember findet der Tieradvent im Tierheim statt. Klar, dass unsere Tom-Tatze-Tierschutzjugend-Gruppe auch wieder etwas zu dem Tag beitragen möchte. Da die Räumlichkeiten keinen Platz für einen eigenen TSJ-Stand bieten, ging es darum, Verkaufsartikel herzustellen. In diesem Jahr wollten die Mädels Hundekekse backen – in der Weihnachtszeit sollen nicht nur die Menschen schlemmen dürfen! Nach einem kurzen Spiel zur Begrüßung machten sich die TSJ-Kids an Werks. Unter den wachsamen Augen (oder Nasen) von Duffy und Pluto verarbeiteten die Mädels rund 2kg Teig zu Hundeleckerlies. Einige arbeiteten mit Ausstechern, andere formten kleine Kugeln aus dem Teig – für kleinere Hunde. Bald duftete das ganze Tierheim und so mancher Besucher wunderte sich bestimmt, was heute im Tierheim los ist. Die Zeit, die die Plätzchen zum Backen und Auskühlen brauchten, nutzten wir, um uns einmal etwas näher mit dem Thema Hundesprache auseinander zu setzten. Wir lösten ein Quiz des deutschen Tierschutzbundes zu diesem Thema und betrachteten uns Fotos von Hunden, die klare Signale aussendeten. Über die Frage eines Mädchens „Wie sagt ein Hund: „Noch einmal und dann reicht´s?“ kamen wir auf die Beschwichtigungssignale der Hunde zu sprechen. Überrascht stellten die Mädels fest, dass sie das ein oder andere Signal schon öfters bei Hunden beobachtete hatten, aber völlig falsch interpretierten. „Ich dachte immer, der gähnt. Jetzt weiß ich, dass es ihm vermutlich unangenehm war.“ Beschwichtigungssignale kann man nämlich als erste Warnstufe stehen. Mit ihnen zeigt der Hund, dass er sich unsicher, bedroht oder überfordert fühlt. Werden sie ignoriert, muss der Hund auf die nächste Warnstufe wechseln. Ganz am Ende der Reihe, wenn alle anderen Versuche fehlgeschlagen haben und der Hund keinen Ausweg mehr sieht, steht das Zubeißen. Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, dass man bereits die Beschwichtigungssignale kennt, wahrnimmt und die Situation entspannt. Mit diesem Hintergrundwissen schauten wir uns die Fotos noch einmal an, „übersetzten“ die Hundesprachen und überlegten, wie man sich verhalten sollte.
Dann waren unsere Plätzchen soweit und wir machten uns an die Generalprobe: Schmecken unsere Leckerlies überhaupt. Zum Glück hatten wir mit den Tierheimhunden eine bereitwillige Testgruppe und ja, unsere Leckerlies kamen super an. Nach einer kurzen Gassi-Runde statteten sich die Mädels noch mit ausreichend Flyern für den Tieradvent aus, um bei Tanten, Onkels, Omas, Opas und befreundeten Mitschüler für die Veranstaltung Werbung zu machen. Schließlich sollen auch viele Leute kommen und unsere Hundekekse (oder andere Bastelarbeiten) kaufen. Die Tom-Tatze-Tierschutzjugend-Kids sind schon wieder ganz heiß darauf zu erfahren, wie viel Geld sie für die Tierheimtiere erwirtschaften konnten :-)))))

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Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

(Dezember 2013)

Heute fand unser letztes Treffen vor der Weihnachtspause statt – unsere kleine TSJ – Weihnachtsfeier. Nachdem die Mädels sich nach dem Wohlbefinden ihrer Lieblinge erkundigt hatten und alle neuen Tierheimbewohner begrüßt waren, stand noch eine weitere Aufgabe an, bevor es gemütlich werden konnte. Da zum zweiten Teil des Treffens auch die Eltern unserer TSJ – Kids eingeladen waren, wollten sich die Mädels kurze Tierheimführungen und Quizfragen über das Tierheim für ihrer Eltern überlegen. So wurde es zunächst noch einmal etwas hektischer im Tierheim, als die Gruppe mit Zettel und Stiften bewaffnet durch das Tierheim wanderte. Bald war aber auch diese Aufgabe erledigt und der gemütliche Teil begann. Ausgerüstet mit Kinderpunsch und Gebäck, ließen wir das vergangen Jahr mit Hilfe einer Dia-Show Revue passieren. Neben den Bildern von unseren TSJ – Treffen freuten sich die Mädels vor allem über die Bilder ihrer Lieblinge, die im Verlauf des Jahres das Tierheim verlassen hatten: „Robbie, Peter, Krümel, …“ die Mädels hatten noch keinen Namen vergessen. Viel zu schnell standen die Eltern vor der Tür - die Mädels hätten gern noch ein paar mehr Bilder gesehen und Plätzchen gegessen . Die Begeisterung, ihren Eltern ihr Tierheim zeigen zu dürfen, war aber mindestens genauso groß, von daher war alles halb so wild.
Im Anschluss daran fand ein kleiner Elternabend statt, da sich im nächsten Jahr ein paar Änderungen in der Tierschutzjugend ergeben werden. Unsere Gruppe ist im letzten halben Jahr so stark angewachsen, dass es ab 2014 nicht mehr nur eine Tierschutzjugend geben wird, sondern zusätzlich eine Gruppe für unserer jüngeren Kids eingerichtet wird: Die Tierschutz – Kids!
Über das, was man in den beiden Gruppen erleben kann, werden wir hier nach wie vor berichten. Wem das nicht genügt, der kann ja einfach selbst mal zu einem Schnuppertreffen vorbeikommen.

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