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Vielleicht habt auch ihr Lust, bei uns dabei zu sein? Wäre schön!

Tierschutzjugend/-kids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Dezember 2015

Zum Abschluss des Tierschutzjahres veranstalteten wir wieder eine kleine Weihnachtsfeier für unsere Jugendgruppen. Spiel und Spaß sowie eine kleine Rückbesinnung auf das im vergangenen Jahr Erlebte waren die Programmpunkte. Los ging es mit einer Diashow mit Bildern von den Gruppentreffen des letzten Jahres. Dann starteten wir unser Weihnachtsspiel – Actionsaufgaben, Pantomime, Gurgeln, Montagsmaler oder Bilderrätsel galt es zu lösen. Gut gestärkt durch Plätzchen und Mandarinen und vom Kinderpunsch gewärmt wurde eine Aufgabe nach der anderen gelöst. Im Nu war die Zeit vorbei und es blieb unseren Betreuern gerade noch Zeit, den Mädels „frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr“ zu wüschen und die Collagen mit Bildern aus dem letzten Jahr zu verteilen, ehe auch schon die ersten Eltern zum Abholen vor der Tür standen.

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Tierschutzjugend - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

November 2015

Heute ging es darum, das beim letzten Mal gelernte zu festigen – wir hatten unseren 2. Tierheim – Dienst. Pünktlich um 8.15Uhr starteten wir dieses Mal in 2 Gruppen mit unseren Aufgaben. Die eine Hälfte übernahm die Hundehalle, die zweite Gruppe kümmerte sich um die Versorgung der Kleintiere. Man merkte, dass wir inzwischen schon ein wenig Routine in den Abläufen hatten, denn bis zur Kaffeepause waren wir mit unseren Aufgaben fertig. So konnten wir uns danach noch um die Hundekekse kümmern, die die Tierschutzkids in der vergangenen Woche gebacken haben. Tütchen für Tütchen wurde gefüllt, präzise abgewogen und danach mit einer Schleife versehen – schließlich sollten sie auch hübsch aussehen, damit sie sich am Tieradvent gut verkaufen. Als auch diese Aufgabe erfüllt war, konnten sich die Mädels ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen: Katzen und/ oder Kaninchen mit Streicheleinheiten verwöhnen. Wie immer verging die Zeit jetzt viel zu schnell und die Eltern standen zum Abholen vor der Tür. Aber es wird sicher nicht unser letzter Tierheim-Dienst gewesen sein…

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Tierschutzkids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

November 2015

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – die Weihnachtszeit und damit auch der Tieradvent stehen vor der Tür. Klar, dass es auch in unserem TSK – Treffen um dieses Thema ging, schließlich dürfen im Tierheim eigenen Weihnachtsmarkt selbst gemachte Hundekekse nicht fehlen. Das war unseren Mädels wichtig. So stürzten sie sich gleich zu Beginn des Treffens auf die vier Keksteige, die das Betreuerteam vorbereitet hatte – auf die Tierheim-Runde, die normalerweise unsere Treffen eröffnen, wurde vor lauter Tatendrang verzichtet. Plätzchen um Plätzchen wurde ausgestochen und in kürzester Zeit war der gesamte Teig verarbeitet und stand zum Ausbacken bereit. Zum Glück war am heutigen Tag eine große Futterspende eingegangen, so hatten unsere Mädels noch etwas zu schaffen: Das Futter wurde nach Katzen- und Hundefutter sortiert und in Futtertonnen gefüllt. Danach startete die Gruppe ihrer Tour durch das Tierheim – ausgestattet mit den inzwischen fertig gebackenen Hundekeksen. So kamen die Tierheimhunde noch in den Genuss frisch gebackener Hundeleckerlies und unsere Mädels konnten mit einem guten Gefühl nach Hause gehen: Die Kekse kommen bei den Hunden an! Jetzt hoffen wir, dass sie alle am Tieradvent verkauft werden.

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Tierschutzjugend - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

November 2015

Unser heutiges Treffen war etwas ganz besonderes – eine Premiere: Wir hatten Tierheim-Dienst!
Unsere Mädels von der TSJ sind inzwischen schon so groß und vor allem Tierheim-erfahren, dass wir ihnen immer mehr Einblick in die Tierheimarbeit geben wollen und sie auch schon verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können. So trafen wir uns heute bereits um 8.15Uhr im Tierheim. Unsere Gruppe war zwar klein, aber voller Tatendrang und so legten wir gleich in der Hundehalle los. Körbchen und Decken wurde auf die Seite gepackt, dann wurde der Boden geschrubbt, gespritzt und abgezogen. Im Nu waren wir fertig und konnten uns den Enten und Kleintieren widmen. Wasserwechsel im Ententeich, ausmisten in den Kaninchengehegen und Meerschweinchenställen sowie ein Gehege neu vorrichten für Kaninchen, die am Mittag ins Tierheim kommen sollen – das waren unsere Aufgaben. Hierfür brauchten wir etwas länger, schuld waren vor allem die kleinen Kaninchenbabies, die natürlich alle eine ausgiebige Schmuseeinheit bekommen mussten ;-) Natürlich kamen auch alle erwachsenen Tiere dran, wodurch wir gleich auch den täglichen Gesundheitscheck als „erledigt“ abhaken konnten. Danach wurden die Tiere noch mit Futter versorgt, bevor wir uns eine kleine Pause gönnten. Nach der kurzen Erholung ging es fleißig weiter: Näpfe spülen, Boden fegen, wischen, Wäsche zusammenlegen, Katzenklos desinfizieren und Müll rausbringen – all das sind Aufgaben, die täglich im Tierheim erledigt werden und heute im zweiten Teil von uns übernommen wurden. Am Ende hatten wir sogar noch so viel Zeit, dass wir Grünfutter sammeln konnten. Ein Eimer voll Gras, Löwenzahn, Spitz- und Breitwegerich für die Kleintiere war das Ergebnis. Wir können also von einer gelungenen Premiere sprechen. Und die Reaktion der TSJ: „ Das war schön, es hat voll Spaß gemacht!“

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Tierschutzjugend und -kids on Tour

Oktober 2015

Unser letztes Treffen führte die beiden Jugendgruppen des Tierschutzvereins nach Haßloch zur „Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen“, die von der NABU Ortsgruppe Haßloch betrieben wird. Tierschutz bedeutet schließlich nicht nur die Betreuung von Heimtieren, daher sollten unserer Kids mit Hilfe des Ausflugs etwas für die Bedürfnisse und Probleme unserer Wildtiere sensibilisiert werden.
Vor Ort empfing uns Frau Mangold, die Leiterin der Greifvogelstation. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung und einem kleinen Fußmarsch durch einen Vogelpark, erreichten wir die Station: 18 Volieren, eine große, zweigeteilte Flugvoliere, eine Quarantänestation mit mehreren Quarantäneboxen und Lagerräume. Obwohl die Station laut Frau Mangolds Worten im Moment nicht gut besetzt ist, gab es für uns reichlich zu sehen und zu bestaunen und so manches Kind wunderte sich, welche Greifvögel hier bei uns leben - angefangen bei Mäusebussarden und Turmfalken, über Habicht, Rotmilan und Wanderfalken zu weniger bekannten Arten wie Wespenbussard und Baumfalke oder Waldohreulen, Waldkäuzen und der größten Eulenart, dem Uhu. All diese Vögel befanden sich zur Pflege in Haßloch. Frau Mangold erklärte uns, dass die Tiere inzwischen aus einem großen Umkreis nach Haßloch gebracht werden, teilweise sogar vom Zoll oder Landespflegebehörden. In den meisten Fällen handelt es sich um Tiere, die Bekanntschaft mit einem Auto gemacht haben oder an Vergiftungen leiden. Je nach Art der Verletzung müssen die Vögel unterschiedlich lange in der Station bleiben. Einige haben nur eine Gehirnerschütterung und können nach wenigen Tagen wieder in die Natur entlassen werden. Andere haben jedoch Brüche oder andere schwere Verletzungen und müssen etwas länger bleiben, in ganz schweren Fällen bleibt den Mitarbeitern trotz aller Bemühungen nur noch, die Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Frau Mangold erklärte uns alles ganz genau, ging geduldig auf alle Fragen der Kinder (und Erwachsenen) ein und gab uns einige Tipps, wie man Greifvögeln helfen kann, z.B. wenn möglich einen kleinen Bogen fahren, wenn man einen Bussard am Straßenrand sitzen sieht, junge Greifvögel am besten wieder ins Nest zurücksetzen, denn keine noch so gute Pflege ersetzt die Betreuung durch die Elterntiere. So ist auch die Aufzucht von Jungvögeln für die Mitarbeiter der Station besonders aufwendig, da diese sehr sorgfältig auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden müssen. Aktuell befanden sich keine Jungvögel mehr in der Station – sie waren alle schon ausgeflogen. So kamen wir aber noch in den Genuss anderer Vögel: einem Kuckuck, einem Specht, einigen Rabenvögeln und einer Tannenmeise. Denn die Greifvogelstation kümmert sich, wenn genug Platz ist, auch um Singvögel. All diese Vögel aus der Nähe zu sehen, war schon beeindruckend. Aber es kam noch besser. Eigentlich ist es das Ziel der Greifvogelstation, die Tiere gesund zu pflegen und anschließend so schnell wie möglich auszuwildern. Doch es gibt eine Ausnahme: Kautzi, einen Waldkautz. Kautzi lebt inzwischen das 8. Jahr in der Greifvogelstation. Als blinder Jäger hätte er in der Natur keine Überlebenschance. Daher darf er in der Station verweilen. In all den Jahren ist er recht zahm geworden und so holte Frau Mangold Kautzi aus der Voliere und die Kinder durften ihn ganz aus der Nähe betrachten und sogar streicheln. Das weiche Gefieder zu spüren, zu sehen, wie fest die Füße zugreifen (man konnte nicht einmal mehr die Krallen sehen) oder die runden Ohrlöcher ohne Ohrmuscheln, die komplett von Federn bedeckt sind, zu entdecken, das alleine wäre die Fahrt schon wert gewesen. Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug und unsere Mädels werden in Zukunft sicher aufmerksam zuhören, wenn es um das Wohlergehen von Greifvögeln geht. Die Tatsache, dass sich jedes Kind am Ende alle Federn der Vögel aus einer großen Kiste heraussuchen durfte, trägt sicher dazu bei, dass der Besuch noch lange in Erinnerung bleibt.

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Tierschutzjugend und -kids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

September 2015

Das erste Treffen nach den Sommerferien ist wie jedes Jahr ein besonders aufregendes Treffen für unsere Mädels, denn über die Ferien hat sich natürlich einiges im Tierheim getan. Geliebte Tiere haben das Tierheim verlassen, dafür sind einige Neuzugänge zu bewundern. Klar, dass der Anfang des Treffens diesem Thema galt. Fleißig beantwortete unser Betreuerteam alle Fragen: Was wurde aus Einstein und Schröder, wo kommt Poncho her, wie alt ist Gismo und was ist er für eine Rasse…
Nach dieser eher hektischen Anfangsphase ließen wir es gemütlicher angehen und begaben uns mit einer kleinen Gruppe Hunde auf einen Spaziergang. Das Ziel war eine kleine Wiese in der Nähe des Tierheims. Dort machten wir es uns auf Decken gemütlich und starteten ein Quiz rund um das Thema Kaninchen. Neben den Themen „Körperbau und Rassen“, „Haltung“, „Gesundheit“ und „Sprache“ ging es auch um das Thema „Ernährung“. Im Laufe des Quiz wurde es immer wieder deutlich, wie wichtig die richtige Ernährung für Kaninchen ist und dass geeignetes Grünfutter dabei eine große Rolle spielt. Damit auch die Kaninchen im Tierheim gut versorgt sind, machten sich unsere Mädels im Anschluss eifrig daran, Futter zu sammeln. Ausgestattet mit Bildtafeln, die Kräuter, Gräser und Zweige zeigen, die sich als Kaninchenfutter eignen, ging der Wettkampf los: Wer wird das meiste Futter sammeln? Am Ende machte sich unsere Truppe mit drei Taschen voll leckerem Grünfutter – einer Mischung aus Gräsern, Löwenzahn, Spitz- und Breitwegerich, Kamille, Hirtentäschelkraut, Brombeeren, Brennnessel und Gänseblümchen auf den Rückweg ins Tierheim. Da wir auf dem Rückweg ein bisschen getrödelt hatten, kamen wir leider erst um 17Uhr wieder am Tierheim an und die ersten Eltern standen schon zum Abholen parat. Dennoch ließen es sich einige Mädels nicht nehmen, das Futter noch an die Kaninchen zu verteilen. Zu sehen, wie rasch die grünen Halme von den Kaninchen weggemümmelt wurden, war ein schöner Lohn für die fleißigen Sammlerinnen und ein gelungenes Ende für unser heutiges Treffen.

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Tierschutzkids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Juli 2015

Deutschland leidet unter einer Hitzewelle – diese Schlagzeile konnte man nun schon seit ein paar Wochen in unseren Zeitungen lesen. Aber nicht nur wir Menschen, sondern auch die Tiere leiden unter den hohen Temperaturen. Klar, dass wir das Problem im der TSK – Runde thematisieren mussten. Auch um welche Tiere es speziell gehen sollte, bestimmte die Natur. Die Wetterlage traf nämlich eine Tiergruppe ganz besonders: Vögel, wie Schwalben und Mauersegler, die ihre Nester unter den Dachgiebeln hoher Gebäude bauen. Die hohen Temperaturen führen dazu, dass sich deren Nistplätze derart aufheizen, dass in diesem Jahr besonders viele Jungvögel beim Versuch, etwas frische Luft zu erlangen, aus den Nestern gefallen sind. Einige landeten bei den Tierheimmitarbeitern oder unseren TSK – Betreuern. Damit stand der Inhalt für unsere Treffen fest.
Wie verhält man sich denn richtig, wenn man einen jungen Vogel findet? Damit begann das Treffen nach dem Tierheimrundgang. Unsere Mädels diskutierten rege und tauschten ihre Erfahrungen aus. Unser Betreuerteam hatte außerdem eine Bildergeschichte mitgebracht, die das korrekte Vorgehen zeigte. Nach und nach entwickelten wir so die Tipps, was man tun sollte. Wenn nötig, sollte man den jungen Vogel aus der Gefahrenzone (z.B. runter von einer Straße) in einen geschützten Bereich bringen. Eventuell kann man ihm ein bisschen Wasser anbieten. Dann ist erst mal Warten angesagt, denn oft kommen die Eltern und füttern ihr Kind am Boden weiter. Das ist der beste Weg, da die Aufzucht in Menschenhand nicht einfach ist. Sind nach ein paar Stunden keine Elterntiere aufgetaucht, muss man als Mensch die Aufzucht übernehmen. Dabei ist es wichtig, die Artspezifischen Besonderheiten zu beachten. Am besten fragt man bei einem Experten nach, denn nicht jeder Vogel verträgt jedes Futter. So ist es auch bei Schwalben. Schwalben ernähren sich und ihre Jungen nur mit Fluginsekten. Dies sollte man in der Aufzucht umsetzen. Damit stand die weitere Aufgabe für unsere Mädels fest: Heute wurde Schwalbenfutter gefangen! Zunächst gingen die Kids etwas skeptisch ans Werk, doch nach und nach waren sie voller Begeisterung dabei und bis zum Ende des Treffens waren alle Döschen gefüllt und das Tierheim von Fliegen befreit. „Guten Appetit, ihr Schwalben“, mit diesem Wunsch verließen die Mädels heute das Treffen. Und man muss sagen: Die Schwalben haben alle Fliegen mit Genuss verspeist.

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Tierschutzjugend - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Juli 2015

Bei unserem letzten Treffen vor der Sommerpause haben wir uns mit einer Tiergruppe beschäftigt, die meist kaum Beachtung findet – die Insekten. Insekten werden im Umweltschutz immer mehr zum Thema, da sie wichtige Teile von Nahrungsnetzen einem Ökosystem sein können. So wollten wir uns bei diesem Treffen die den momentan überall vorhanden Heuschrecken genauer ansehen. Nach anfänglicher Skepsis, begaben wir uns mit einem Kescher und kleinen Fangdöschen auf eine nahegelegene Wiese und versuchten die gut getarnten und flinken Heuschrecken einzufangen. Die Hinterbeine von Heuschrecken sind zu kräftigen Sprungbeinen ausgebildet, und viele Arten können zudem fliegen, was das Fangen nicht gerade einfach machte. Doch nach einiger Übungszeit gelang es gut, und die Tierschutzjugend begann Spaß an der Sache zu haben. So nahmen wir alles was wir gefangen hatten und versuchten mit der gängigen Fachliteratur die Heuschrecken zu bestimmen. Mit einer Lupe konnten die Heuschrecken nun ganz genau betrachtet werden. Bei Heuschrecken gibt es zwei große Gruppen: die Kurzfühler- und die Langfühlerschrecken. Wir hatten nur Heuschrecken mit kurzen Fühlern gefangen. Erstaunt waren die Kinder, wie viele Arten von Heuschrecken es überhaupt gibt, und dass man sogar Fangschrecken, wie die Gottesanbeterin in Deutschland finden kann. Es stellte sich heraus, dass das Bestimmen der Tiere nicht so leicht ist, doch am Ende, konnten wir die meisten Heuschrecken einer Art zuordnen und wieder auf der Wiese frei lassen. Zum Ende des Treffens, durfte natürlich eine kleine Tierheimrunde nicht fehlen. Diese beendeten wir mit einer innigen Spieleinheit mit den jungen Katzen die aktuell im Tierheim sind.

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Tierschutzkids - Workshop im Tom-Tatze-Tierheim

Juni 2015

Mitte Juni wurde es im Tierheim richtig bunt. Der Grund dafür: Frau Klamp, eine Künstlerin aus St. Leon – Rot hatte sich angekündigt, um mit Interessierten einen Kunst-Workshop zu veranstalten. So traf sich am 13.06. eine motivierte Gruppe aus TSJ, TSK, Vorstandschaft und ehrenamtliche Helfern im Tierheim, um nach den Anweisungen von Frau Klamp aus einer Kunststeinmasse wetterfeste Tierskulpturen zu erschaffen. Frau Klamp hatte alles gut vorbereitet und so konnten wir gleich starten. Eifrig wurde „Teig“ geknetet, bis die Masse so war, dass wir sie verarbeiten konnten. Dann musste die erste Entscheidung her: Huhn, Katze – sitzend oder liegend oder etwas ganz anderes? Welche Figur sollte es werden, denn nun musste der Körper aus der Masse geformt werden. Dieses Übung schafften wir noch recht gut, dann wurde es kniffliger, es ging an die Details: Ohren, Schnäbel, Füße, … mussten modelliert und fixiert werden. Doch Frau Klamp stand uns mit Rat und Tat zur Seite und so waren bis zum Ende des ersten Workshop Tages 17 hübsche Skulpturen entstanden, die nun über Nacht trockenen konnten.
Am Sonntag kam die Gruppe in leicht veränderter Besetzung wieder ins Tierheim. Die erste Frage bei jedem: War die Figur trocken und hat alles gehalten? Ja, alles war perfekt. Schnell wurde die Grundierung aufgetragen. Während diese trocknete, kam die vermutlich schwierigste Aufgabe: Mit welcher Farbe sollte man die Skulptur anmalen? Frau Klamp hatte so viele tolle Farben dabei, dass die Entscheidung nicht leicht fiel. Dort irgendwann hatte jeder die für sein Tier passende Farbe gefunden und wir konnten lospinseln. Voller Konzentration wurden Körper, Füße, Schnäbel, … angemalt. Dann kamen wieder die Details: Gesicht, Muster, … Frau Klamp beruhigte uns zwar: „Wenn´s euch nicht gefällt, könnt ihr´s wieder übermalen…“, dennoch war jeder froh über ihre Hilfe. Mit geübter Hand zauberte sie vielen unserer Tiere schöne Augen oder ein freundliches Lächeln ins Gesicht. Viel zu schnell waren die drei Stunden vorbei. Doch am Ende war jeder stolz auf das, was er geschaffen hat. Am Tag der offenen Tür konnte sich jeder davon überzeugen! Denn Frau Klamp war so freundlich und spendete uns das gesamte Material, so dass wir die Skulpturen an diesem Tag zu Gunsten des Tierheims verkaufen konnten.

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Tierschutzjugend und -kids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Juni 2015

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – bald findet der Tag der offenen Tür im Tierheim statt, an dem auch unsere Jugendgruppen wieder mit von der Partie sind. In diesem Jahr haben die Mädels einiges vor, was natürlich gut vorbereitet werden muss. Also haben wir zuerst noch einmal die Punkte besprochen, bei denen die Jugendgruppen am Tag der offenen Tür selbst aktiv werden: Neben dem Verkauf der Tombola-Lose und unseren Saftcocktails, werden wir in diesem Jahr einen Stand zum Thema „Vegane Ernährung“ betreuen. Und noch mehr: In diesem Jahr fällt der Tag der offenen Gärten mit dem Tag der offenen Tür im Tierheim zusammen. Daher wird es an diesem Tag im Tierheim einen Kaninchengarten zu sehen geben, an dessen Gestaltung auch unsere Tierschutzjugend beteiligt ist. Außerdem findet nächste Woche ein Workshop statt, bei dem unsere Mädels mit der Künstlerin I. Klamp Tierskulpturen herstellen, die zum unseren Kaninchengarten zieren sollen und zum anderen zu Gunsten des Tierheims verkauft werden.
Man kann sehen, wir haben uns einiges vorgenommen und hatten daher bereits heute alle Hände voll zu tun. Nach der kurzen Besprechung legten wir auch gleich los. Die Tierschutz – Kids probten zunächst das Cocktail-Mixen und überlegten sich Namen und Beschreibungen für die Cocktails. Klar wurde auch getestet und wie immer alle Cocktails für gut befunden – wenngleich einer aus Sicht der Kids wohl eher für Erwachsene ist. Parallel haben die Großen im Kaninchengarten ein Sandbad mit Steinhöhle für die Kaninchen angelegt. Danach wurde getauscht: Unsere Kleinen kamen in den Garten, jäteten Unkraut, befreiten den Zaun von Winden und Efeu und pflanzten eifrig Erdbeeren, Kräuter, Himbeeren, … Für die Tierschutzjugend hieß es nun Erinnerungen wach rütteln und die Inhalte aus unserem veganen Workshop auf Plakate für unseren „Veganen Stand“ bringen. Als all diese Arbeiten erledigt waren, nahmen wir uns noch unsere Pinnwand vor, damit am Tag der offenen Tür jeder sehen kann: Bei den Jugendgruppen ist einiges los!

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Tierschutzjugend on Tour

Mai 2015

„Wir wollen auch mal wieder was für das Tierheim tun!“ So lautete die Aussage unserer TSJ – Mädchen vor einiger Zeit.
Gesagt, getan - wir reservierten einen Stand auf einem Flohmarkt. Am 16.05. war es dann endlich soweit. Im Vorfeld hatten die Mädels, unsere Betreuer und ein paar Tierheimmitarbeiter Dinge von sich ausgewählt, die verkauft werden sollten. Es ist einiges zusammen gekommen. So waren unserer beiden Tische waren prall gefüllt und gut sortiert, als der Flohmarkt um 10.00Uhr seine Pforten öffnete. Spiel- und Haushaltswaren, Hörbücher und CDs, Kleider und ganz viele Dinge rund um´s Tier gab es bei uns zu kaufen. Unser Sortiment kam gut an. Obwohl wir alle nicht besonders Flohmarkt erfahren waren und der Flohmarkt in den letzten Stunden leider nur noch schlecht besucht wurde, konnte unsere TSJ am Ende des Tages dem Tierheim stolz die Summe von 180€ als Spende übergeben. Vielen Dank, Mädels!

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Tierschutzkids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

April 2015

Den Start zum Tierschutzkids-Treffen im April 2015 bildete wie gewohnt ein Rundgang durch das Tierheim, bei dem die Mädels all ihre Lieblinge auf vier Pfoten freudig begrüßten und teilweise ausgiebig kuschelten. Entgegen unserer ursprünglichen Planung entschied sich die Gruppe, auf dem benachbarten Gelände des VdH Walldorf (Verein der Hundefreunde Walldorf e.V.) vorbeizuschauen, da dort an diesem Tag ein Agility-Turnier stattfand. Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt und bei welcher es vor allem darum geht, eine Hindernisstrecke in einer vorgegebenen Zeit zu bewältigen. In diesem Parcours läuft der Hund frei und darf nur durch die Stimme des Hundeführers geleitet werden. Die Mädels mischten sich unter das Publikum und schauten begeistert zu, wie die Hunde die verschiedenen Hindernisse überwanden. Trotz des eher kühlen Aprilwetters bestanden sie darauf, bis zur Siegerehrung dort zu bleiben und die Preisverleihung mit anzuschauen. Bei der Losziehung für eine Tombola durften einige unserer kleinen Tierschützerinnen sogar „Glücksfee“ sein und Lose für die Gewinne ziehen. Nach diesem kleinen Ausflug ging es zurück ins Tierheim, wo wir uns erst einmal alle aufwärmten und anschließend etwas zum Thema „illegaler Welpenhandel“ lernten. Dabei ging es vor allem darum, anhand von Bildern und einem Zeitungsartikel zu zeigen, dass solche Tiere oft viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden, sich in einem katastrophalen Gesundheitszustand befinden und so meist aus Osteuropa zu uns nach Deutschland gebracht werden. Nicht selten landen sie in Tierheimen, wo sie dringend medizinisch versorgt werden müssen. Deshalb ist es wichtig, ein Tier nicht bei einem zweifelhaften Züchter zu kaufen und sich stattdessen vielleicht eher in einem Tierheim nach einem geeigneten Vierbeiner umzuschauen. Nachdem ein kleiner Zeitungsartikel hierzu vorgelesen wurde, diskutierten die Mädels ausgiebig darüber und stellten viele Fragen. Einig waren sie sich am Ende aber alle über eine Sache: Jeder, der ein Tier möchte, solle doch zuerst in einem Tierheim nachschauen, ob dort nicht der gewünschte tierische Liebling sehnlich auf einen neuen Besitzer wartet.

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Tierschutzjugend und -kids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

März 2015

Seit unserem letzten Jugendgruppentreffen sind sich unsere Mädels sicher: Es geht auch ohne Tier – aber nur beim Essen!!!
Einen zentralen Beitrag zu dieser Einstellung lieferte das Treffen letzten Samstag zum Thema vegane Ernährung. Anhand von Filmen und Plakaten erarbeiteten unsere Betreuer in verschiedenen Stationen die natürlichen Lebensbedürfnisse von Kühen und Hühnern - Sozialkontakte, Bewegungsmöglichkeiten, Umweltreize,… - und glichen sie mit der landwirtschaftlichen Realität ab: zu viele Tiere auf zu wenig Platz, eintöniger Alltag, eine Einrichtung, die nur auf eine schnelle, problemlose Handhabung durch den Menschen ausgelegt ist, als Folge Aggression gegen Artgenossen, …. Schnell erkannten die Mädels, dass die Haltung in industriellen Anlagen weit von einer artgerechten Haltung entfernt ist. Massenproduktion geht nur auf Kosten der Tiere. Also, was kann man gegen dieses Tierleid tun? Man sollte bereit sein, auf Milch und Eier zu verzichten oder den Konsum zumindest so einzuschränken, dass das Angebot aus kleinen Betrieben mit artgerechter Haltung den Bedarf decken kann.
Im zweiten Teil der Stationen erfuhren die Mädels, was dieser Verzicht für uns Menschen bedeutet - eigentlich nichts, man tut eher noch etwas für die eigene Gesundheit, denn es gibt inzwischen ganz tolle Ersatzprodukte. An der Milchstation konnten die Mädels verschiedene „Milch“-Produkte auf Sojabasis probieren (Milch, Joghurt, Pudding). An der Eierstation wurden nach dem theoretischen Teil, in dem es zusätzlich um die globalen Auswirkungen von intensiver Tierhaltung ging, alternative Eiweißquellen, zum Beispiel Lupineneiweiß in veganer Wurst getestet. Die Geschmäcker waren hierbei sehr unterschiedlich, aber viele Kinder waren überrascht, dass die "Wurst" ihnen doch ganz gut geschmeckt hat. Als Ergänzung hatten unsere Betreuer noch eine Kochstation eingerichtet, in der die Kinder veganes Rührei und vegane Brotaufstriche zubereiteten. Angefangen bei veganem Honig oder Schokocreme über verschiedene Gemüsepasten hinzu einem selbstgemachten veganem Räucherfischersatz war für jeden Geschmack etwas dabei. Am Ende probierten die Mädels alle ihre Lieblingsrezepte und verteilten die Reste, um sie zu Hause fertig zu essen. Denn es war klar: Auf Eier und Milch zu verzichten ist keine Einschränkung, sondern bietet viele tolle neue Möglichkeiten. Wie gesagt, beim Essen gilt: Es geht auch ohne Tier!"

Tierschutzjugend - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Februar 2015

„Was steht an im Tierschutz?“ – das war die zentrale Frage unseres heutigen Treffens. Dafür erarbeiteten sich unsere Mädels anhand eines Dominos und eines Memorys zunächst die Kernaufgaben des Deutschen Tierschutzbundes und die Themenfelder, in denen es aus Tierschutzsicht Handlungsbedarf gibt. Angefangen beim Angeln, über Welpenhandel, ausgesetzte Tiere, Qualzuchten, Brieftauben- und Pferdesport, fehlerhafter Heimtier- und Exotenhaltung, Wildfängen, Jagd, Rodeo, Stier- und anderen Tierkämpfe, Versuchstieren und Masttieren oder anderen Massentierhaltungen sowie deren Probleme wie z.B. Amputationen, Eintagsküken, Tiertransporte, Massenkeulung oder Schlachtmethoden bis zu Fernseh-, Zoo- und Zirkustieren…
Die Liste ist lang (obwohl nicht vollständig!) und wurde während der Spielrunden heftig diskutiert. Das Interesse unserer jungen Tierschützerinnen war geweckt und so lauschten die Mädels auch sehr interessiert dem folgenden Vortrag zu der Frage, wie es denn um den Tierschutz in unserer Gesellschaft gestellt ist? Entsetzt mussten sie immer wieder feststellen: Obwohl der Tierschutz im Grundgesetz verankert ist, wird er durch politische Entscheidungen und Rechtsprechungen regelmäßig ausgehebelt… Damit war klar: Wir müssen etwas tun, denn der Verbraucher hat die Macht!
Wir müssen etwas tun, so lautete auch das Motto des zweiten großen Themas unseres heutigen Treffens, das indirekt mit dem ersten Teil zusammenhängt: Drei Tage nach unserem Treffen darf eine kleine Gruppe Enten ins Tierheim ziehen. Sie stammen aus einem Versuchslabor und wenn es kein neues Zuhause für sie gäbe, würden sie geschlachtet werden. Klar waren unsere Mädels Feuer und Flamme, im Kleintierbereich ein gemütliches Entengehege zu errichten. Da der Zugang zum Kleintierbereich aber noch durch unsere Tierheimhunde belegt war, schoben wir eine kleine Gassi Runde ein. Danach ging es los: Im Stall mussten Efeu, Büsche und Brennnesseln entfernt werden, was die Mädels mit Hingabe taten. Es war für sie nicht ausreichend, die oberirdischen Teil der Pflanzen zu entfernen. Nein, die kompletten Wurzeln wurden ausgegraben, auch wenn dies manchmal die geballte Kraft von vier Mädels benötigte. Weiterhin wurde frisches Stroh ausgelegt und Futter- und Wasserschalen bereitgestellt. Im Freien stellten die Mädels zusätzlich noch Wasserbecken auf, damit die Enten endlich kommen können. Am liebsten hätten die Mädels das Treffen verlängert und noch mehr gemacht, aber schließlich soll das Tierheim nur eine vorübergehende Unterkunft sein. Natürlich wünschen sich die Mädels, dass die Enten bald in ein traumhaftes Zuhause ziehen dürfen, ein bisschen hoffen sie sich aber dennoch, dass sie die Enten bei unserem nächsten Treffen noch kennenlernen dürfen.

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Tierschutzkids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Februar 2015

Diverse Faschingsbälle und Rosenmontagsumzüge stehen vor der Tür – was liegt da für unsere Tierschutzkids näher, als sich einmal mit der Frage zu beschäftigen, wie es mit dem Tierschutz bei Karnevalsveranstaltungen aussieht.
Den Einstieg in das Thema fanden wir über ein lustiges Bilderrätsel. Von jedem unsere Mädels hatten wir eine Fotomontage vorbreitet, die eine Kombination aus einem Bild der Mädchen mit einem Foto eines Tierheimtieres zeigte. Welcher Hund trägt denn eine solche Brille und welches Mädchen ist so wuschelig? Es war gar nicht so einfach, machte aber viel Spaß herauszufinden, wer sich hinter welchem Foto versteckte. Bei einigen Fotos konnten es die Mädels dennoch nicht richtig glauben, wer sich hinter der „Verkleidung“ versteckt hatte und so schauten wir uns auch noch die Auflösungen an. Auf jeden Fall war unsere Truppe nun motiviert auf das Thema Tierschutz im Fasching.
Unser Betreuerteam hatte dafür ein Quiz vorbereitet. In drei Gruppen galt es für die Tierschutzkids aus jeweils vier Antwortalternativen die richtige Antwort auf die Fragen auszuwählen. Unsere Mädels waren gut und so konnten wir recht schnell ein Fazit ziehen: Tiere haben auf Karnevalsveranstaltungen nichts verloren – das ist nur unnötiger Stress für sie. Außerdem sollte man sich sein Kostüm gut überlegen und bewusst auswählen: Federboas, Pelzbesatz oder Schminke können auf Kosten von Tieren entstanden sein.
Es folgte eine rege Diskussion, in der die Mädels ihre Faschingserfahrungen erzählten und ihre Kostüme beschrieben. Zur Begeisterung der Mädels fand die Diskussion nicht in unserem Gruppenraum statt, sondern draußen während einer ausgiebigen Gassirunde.

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Tierschutzjugend on Tour!

Januar 2015

Im vergangenen Herbst durften unsere Tierschutzkids einen Ausflug zu einer Igelberatungsstelle mit –pflegestation des Vereins Pro Igel e.V. machen. Voller Begeisterung erzählten sie im Rahmen der Weihnachtsfeier unseren Großen von dem tollen Tag bei Familie Hübsch. Klar wollte unser Tierschutzjugend nun auch dort hin. Heute war es soweit.
Nach ca. 30 minütiger Fahrt erreichten wir die Igelstation und wurden so gleich freundlich empfangen. Thematisch sollte es hauptsächlich darum gehen, welche Aufgaben man bei der Betreuung einer Igelpflegestation zu erledigen hat. Wir starteten mit einer Gesprächsrunde im Wohnzimmer der Familie, in der uns Frau Hübsch eine ganze Reihe Fallbeispiele und lustige Anekdoten aus ihrer 20-jährigen Erfahrung erzählte. Angefangen bei Igelbabies über badende oder hüpfende Igel bis hin zu steinalten Igeln mit kaum mehr Zähnen war alles dabei. Doch egal welches Alter, das Grundprozedere bei der Betreuung ist immer das Gleiche: Zunächst müssen die Tiere medizinisch gecheckt und in der Regel gegen die unterschiedlichsten Ekto- oder Endoparasiten behandelt werden. Dann geht es darum, dass die Igel an Gewicht zulegen, damit sie die nötigen Reserven für den Winterschlaf haben. Sobald die Igel gesund und kräftig genug sind, ziehen sie in ihr Winterschlafquartier- „Igelreihenhausen“ auf der Terrasse von Familie Hübsch. Dort schlafen sie bis zum späten Frühjahr, bis Wärme und Futterangebot sie aus dem Schlaf locken. Nun wird es Zeit, die Igel an ihren Fundorten wieder auszuwildern. Erst dann ist das Igeljahr für Familie Hübsch zu Ende. Doch viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht: Zwei bis drei Monate Ruhe ehe sie ab August/ September wieder bereit sein müssen: Da werden nämlich die Igelbabies geboren und verlieren sie ihre Mutter, ist fachkundige Hilfe gefragt.
Danach ging es für unsere Mädels an die praktische Arbeit. Unterstützt von Igeldame Luna erklärte Frau Hübsch alles Wichtige: Wie hält man einen Igel, welche Gefahren lauern bei der Pflege (für Mensch und Igel), wie kann man das Geschlecht bestimmen, … Dabei durften unsere Mädels einmal selbst Hand anlegen und Luna halten oder zumindest streicheln. Unsere nächste Station führte uns in das „Igelkrankenhaus“ im Keller. Sechs Boxen waren besetzt und die Bewohner warteten auf ihr Futter und frisches Wasser, was unsere Mädels begeistert an die Igel verteilten. Zusätzlich bekam jeder Igel eine Hand voll Zeitungsstreifen als Beschäftigungsprogramm. Frau Hübsch versicherte uns: Am nächsten Morgen wird kein Streifen mehr zu sehen sein. Die Igel sind die Nacht über damit beschäftigt, die Zeitungsfetzten in ihre Schlafhäuschen zu schaffen. Dort arbeiten sie sie in ihr Nest ein. Abschließend durften wir live erleben, dass es bei Igelpflege nicht mit füttern alleine getan ist und einem Igel beim Inhalieren zu schauen. Frau Hübsch erklärte unserer TSJ zwei Möglichkeiten, wie Igel inhalieren können – je nachdem, ob das Medikament wasserlöslich ist oder nicht.
Danach ging es in den Wohnbereich der Familie zurück, wo Kinderpunsch und Muffins für die Mädels bereit standen. Schnell waren diese verdrückt und da wir noch etwas Zeit hatten, ließen es sich unsere Mädels nicht nehmen, auch den anderen Tieren der Familie (Katze, Kaninchen und Meerschweinchen) einen Besuch abzustatten. Schließlich handelt es sich bei dem Meerschweinchenmann um einen ehemaligen Tom-Tatze-Schützling. „Nachkontrolle bestens bestanden“ lautete das Urteil unserer Mädchen. Generell waren sie von Frau Hübsch und ihrem Einsatz für den Igelschutz sehr angetan. Auf der Rückfahrt versuchten sie einmal zusammenzurechnen, wie viel Zeit und Geld die Familie investiert. „Da könnte man locker ein bis zwei Mal in Urlaub fahren. Schön, dass es Leute gibt, die darauf verzichten und dafür Tieren helfen. Davon sollte es viel mehr geben!“

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Tierschutzkids - Ein Tag im Tom-Tatze-Tierheim

Januar 2015

Schmuddelwetter und anhaltender Nieselregen verhinderten, dass wir uns an diesem Tag wie geplant mit den vielen kleinen, „Kindertauglichen“ Tierheimhunden beschäftigen konnten. Es war einfach zu nass und zu kalt, so dass aus dem Gassi gehen nur eine kurze Tour zum „Hallo sagen“ durch´s Tierheim wurde. Die Stimmung bei den Kids war dennoch gut, schließlich durften sie sich mit anderen Tieren beschäftigen, genauer gesagt, sie haben sie selbst hergestellt. Zu Beginn schauten unsere Mädels noch etwas skeptisch - wie sollen denn aus den ausgelegten Wollbauschen süße Kuscheltiere werden? Dennoch machten sie sich an die Arbeit. Nadelstich für Nadelstich veränderte sich die Form der Wolle und nach circa 40 Minuten hatte jedes Mädchen einen kleinen Marienkäfer aus Filz vor sich liegen. Jetzt war der Ehrgeiz geweckt, die Kids wollten mehr. Also wurde die nächste Farbe ausgepackt und eifrig mit den Nadeln bearbeitet. Das Ergebnis: Eine große Igelschar bevölkerte unseren Gruppenraum. Einige der Mädchen waren vom Filzen so angetan, dass sie es vorzogen, ihre Igel- oder Marienkäfergruppe zu erweitern anstatt zum Abschluss noch mit den Tierheimkatzen zu schmusen. So zogen die meisten Mädels am Ende des heutigen Treffens mit kleinen Igel- oder Marienkäferfamilien aus Filz nach Hause – nicht ohne Wünsche für das nächste Mal zu äußern. Da möchten sie ein Pferd, ein Kaninchen, … filzen.

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